Die DP World Tour Championship im Jumeirah Golf Estates Golfclub in Dubai ist das Finale und Highlight des Race to Dubai der European Tour. Im letzten Jahr erst wurde das Punktesystem der, von Rolex gesponserten, Turnierserie komplett neu gestaltet. Doch schon dieses Jahr ist wieder alles anders. Bedingt durch die Corona-Pandemie mussten Turniere abgesagt oder verschoben werden.

Saisonabschlus bei der DP World Tour Championship

Statt wie 2019 drei Turniere, beschränkt sich das Finale dieses Jahr auf die DP World Tour Championship vom 10.-13. Dezember 2020. Dabei bleibt das Preisgeld des Rolex-Series-Event (8.000.000 US-Dollar) und auch die verteilten Race-to-Dubai-Punkte (12.000) gleich. In den vergangenen Jahren wurde der Sieger des Race to Dubai in einer Turnierserie ermittelt, bestehend aus der Turkish Airlines Open, der Nedbank Golf Challenge und der DP World Tour Championship. Von Turnier zu Turnier wurde das Teilnehmerfeld basierend auf dem Saisonranking exklusiver. In dieser Saison mussten, bedingt durch die Corona-Pandemie, die zwei vorbereitenden Turniere auf den Saisonabschluss abgesagt werden. Es findet nur noch die DP World Tour Championship statt, bei der die besten 60 Spieler der Race-to-Dubai-Wertung teilnehmen. Die Golf in Dubai Championship findet eine Woche vorher auf dem gleichen Platz statt und leitet das Saisonende ein.

Patrick Reed ist heiß auf den Sieg

Die Teilnehmer für das Race to Dubai sind dabei schon teilweise gesetzt. Patrick Reed führt das Feld an und hat vor den letzten beiden Turnieren der Saison über 400 Punkte Vorsprung vor Tommy Fleetwood. Reed ist heiß auf den Sieg der Gesamtwertung und blickt mit Vorfreude auf das Finale.

“Die DP World Tour Championship ist ein Ereignis, auf das ich mich seit der Ankündigung der umgeplanten Saison gefreut habe. Es wird eine großartige Möglichkeit sein, das Jahr 2020 zu beenden. Ein Spieler mit weltweiten Erfolg zu sein, steht bei mir ganz oben auf der Liste. Das Erleben neuer Kulturen und das Spielen unter anderen Bedingungen helfen mir letztendlich, ein vollkommener Golfer und Mensch zu werden.”

Doch auch Tommy Fleetwood strebt den Sieg an, er gewann bereits 2017 und hofft nun auf einen weiteren Triumpj. „Das Race to Dubai zu gewinnen war einer der stolzesten Momente meiner bisherigen Karriere und ich freue mich darauf, in ein paar Wochen wieder bei Jumeirah Golf Estates zu sein und die Chance zu haben, die europäische Nummer eins zu werden. In den letzten zwei Jahren bin ich knapp am Sieg vorbei geschlittert und habe in der Rangliste die Plätze zwei und drei belegt. Ein weiterer Titel beim Race to Dubai wäre für mich etwas ganz Besonderes. Daher konzentriere ich mich voll und ganz auf die bevorstehende Aufgabe bei der DP World Tour Championship.”

Die Top 5 haben alle noch gute Chancen auf den Sieg, mit dabei auch Lee Westwood, er möchte der dritte englische Golfer sein, der drei Mal das Race to Dubai gewinnen konnte. Seine Chancen schätzt der 47-Jährige gut ein. “Ich hatte im Laufe der Jahre einige Erfolge in Dubai und es ist ein Ort, an dem ich immer gerne Golf spiele.”

Martin Kaymer startet beim Finale

Als einziger deutscher Teilnehmer startet Martin Kaymer voraussichtlich im Race to Dubai. Er steht zwei Wochen vor Ende der Saison an 27. Stelle im Ranking, mit 837,2 Punkten. Kaymer gewann 2010 das Race to Dubai. Er ist dieses Jahr und besonders seit dem Restart in guter Form, hat aber einen großen Rückstand auf die Spitze. Der Österreicher Bernd Wiesberger steht derzeit auf dem 54. Rang und ist damit vorraussichtlich auch beim großen Saisonfinale dabei.





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