Dass die Golfprofis atemberaubende Längen vom Tee vorweisen, ist nicht nur seit den Drives des “Hulk” Bryson DeChambeau bekannt. Der durchschnittliche PGA-Tour-Spieler schlägt seinen Ball vom Abschlag knapp 270 Meter weit. Dass die Profis mit ihren Längen dann auch immer wieder Abkürzungen auf den Plätzen suchen, ist ebenfalls bekannt. Um dies zu unterbinden, haben sich die Offiziellen der Tour bei der Sony Open in Hawaii etwas Besonderes einfallen lassen.

Aus-Pfähle über Nacht auf der PGA Tour

In der Nacht zum Donnerstag, an dem die ersten Runde des Turnieres in Honolulu (Hawaii) stattfand, haben die Turnier- und Tourveranwortlichen kurzerhand Ausgrenzen zwischen der 10. und 18. Spielbahn des Waialae Country Club installiert, nachdem sie in den Proberunden gesehen haben, dass die Spieler über das Dogleg des Par-5 abkürzen.

Die 10. und 18. Spielbahn im Waialae CC. (Foto: Twitter/@GolfCentral)

Die 10. und 18. Spielbahn im Waialae CC. (Foto: Twitter/@GolfCentral)

Wie auf dem Bild zu sehen ist, verläuft die 18. Spielbahn mit einem Dogleg nach links. Der Pfeil vom Tee der 18 verdeutlicht die bisherige und bevorzugte Linie der Profis. Die Folge auf dem über 470 Meter Par-5 wäre ein Wedge ins Grün für die Spieler. Nun wurden Ausgrenzen genau zwischen den beiden Spielbahnen installiert. Wessen Ball jetzt also auf der 10. Spielbahn landet, wäre im Aus.

“Ich finde, das ist eine tolle Idee. Es gibt sowieso zu viele Leute, die da unten hinschlagen”, schmunzelte Cameron Smith, der Titelverteidiger der Sony Open in Hawaii. “Es wäre ein signifikanter Vorteil, wenn man den Ball auf die 10 runter schlägt. Ich habe heute den optimalen Drive geschlagen und hatte ein 9er-Eisen. Wenn ich ihn runter auf die 10 geschlagen hätte, hätte ich ein Gap-Wedge drin gehabt, das sind etwa 20 oder 30 Meter Unterschied.”





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