Ab dem 16. Dezember gelten die neuen Coronavirus-Schutzmaßnahmen und damit verbunden der harte Lockdown bis zum 10. Januar. Auch der Golfsport ist von den neuen Kontaktbeschränkungen betroffen. Jedoch gibt es keine einheitlichen Regeln in den einzelnen Bundesländern. Außerdem kann es zu Schließung von Golfplätzen kommen, in denen das Golfspielen offiziell erlaubt ist, da in den Bundesländern in letzter Instanz die örtlichen Behörden entscheiden. Wir liefern Ihnen einen Überblick über die Regelungen.

Kein Golfen in NRW und Bayern

In Nordrhein-Westfalen ist das Golfen untersagt und wird in der aktuellen Verordnung explizit genannt: “Der Freizeit- und Amateursportbetrieb ist wie im Frühjahr auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen unzulässig. Das gilt auch für Individualsportarten in Sporteinrichtungen/-vereinen, wie Tennis oder Golf. Zulässig bleibt damit nur noch die sportliche Bewegung alleine oder zu zweit in der „freien Natur”.”

In Bayern ist seit dem 3. Dezember der Individualsport auf Sportstätten unter freiem Himmel untersagt. Grundlage ist die 9. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (9. BayIfSMV) vom 30.11.2020: „Der Betrieb und die Nutzung von Sporthallen, Sportplätzen, Fitnessstudios, Tanzschulen und anderen Sportstätten ist untersagt.“

Auch Schleswig-Holstein und Sachsen schließen die Golfplätze

Auch in Schleswig-Holstein sind Golfplätze geschlossen und gemäß Paragraph 11, Absatz 2 heißt es: “Der Betrieb von Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen ist untersagt. Sportanlagen sind für die Sportausübung zu schließen. Satz 2 gilt nicht für Tiersportanlagen, soweit der Betrieb zur Erhaltung des Tierwohls erforderlich ist; Zuschauerinnen und Zuschauer haben keinen Zutritt.”

In Sachsen ist das Golfspielen ebenfalls nicht mehr erlaubt. In der Verordnung vom 11. Dezember steht in Paragraph 4, Absatz 2 Punkt 8: “Untersagt ist mit Ausnahme zulässiger Onlineangebote der Betrieb von: Anlagen und Einrichtungen des Sportbetriebs einschließlich Skiaufstiegsanlagen.”

Coronavirus: Keine Einschränkungen in Hessen

Wie unterschiedlich die Regelungen in den einzelnen Bundesländern sind, zeigt das Beispiel Hessen. Dort ist der Amateur- und Freizeitsport Outdoor und Indoor unter Einhaltung des Hygieneschutzes erlaubt: “Der Freizeit- und Amateursport ist auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen nur alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand gestattet. Der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Spitzen- und Profisports sowie der Schulsport sind nur gestattet, sofern diesen ein umfassendes Hygienekonzept zugrunde liegt und die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene beachtet werden.”

Beschränkung nach Uhrzeit in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gilt eine Einschränkung nach Uhrzeit. So ist mit den seit 12. Dezember 2020 geltenden Ausgangsbeschränkungen der Golfsport sowie der Besuch von Einrichtungen, die nicht nach § 13 der Coronaverordnung geschlossen sind, nur noch tagsüber zwischen 5 Uhr und 20 Uhr möglich.

Die Situation im Saarland

Im Saarland ist der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf  Sportanlagen nicht erlaubt: “Der Freizeit- und Amateursportbetrieb einschließlich des Betriebs von Tanzschulen mit Ausnahme des Individualsports allein, zu zweit oder mit dem eigenen Haushalt ist auf und in allen öffentlichen und in privaten Sportanlagen untersagt.”

Berlin und Rheinland-Pfalz mit ähnlichen Regelungen

In Rheinland-Pfalz gilt: “Training und Wettkampf im Amateur- und Freizeitsport in Mannschaftsportarten und im Kontaktsport sind untersagt. Die sportliche Betätigung im Amateur- und Freizeitsport in Einzelsportarten auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist nur im Freien und nur alleine, zu zweit oder mit Personen, die dem eigenen Hausstand angehören, zulässig.” Dementsprechend steht dem Golfen nichts im Wege.

Der Berliner Senat hält es kürzer und lässt verlauten: “Sportliche Aktivitäten sind nur alleine oder mit einer anderen Person kontaktfrei und unter Einhaltung der Abstandsregelungen erlaubt.”

In Bremen müssen nicht alle Sportanlagen schließen

In Bremen ist der Amateur- und private Freizeitsport zwar weitgehend verboten und Individualsportarten dürfen nur mit Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeübt werden, jedoch müssen öffentliche und private Sportanlagen nicht schließen, wenn dort Einzel-Sportarten getrieben werden.

Grünes Licht in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern gibt grünes Licht. In der aktuellen Verordnung ist folgendes festgelegt: “Der Trainings-, Spiel- und Wettkampfbetrieb im Freizeit-, Breiten- und Leistungssport (Sportbetrieb) in allen Sportarten ist untersagt. Das gilt nicht für den Individualsport, der allein, zu
zweit oder mit dem eigenen Hausstand auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen betrieben wird.”

Alle wichtigen Entwicklungen im Überblick

Wenn Sie die neusten Entwicklungen im Auge behalten möchten und Informationen zu Golf-Situation allgemein suchen, hat Golf Post für Sie die wichtigsten Informationen im Corona-Ticker.

Dieser Artikel wird aktualisiert, wenn es neue Informationen aus den noch nicht genannten Bundesländern gibt.





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