Sophia Popov darf nicht beim Finale der LPGA Tour diese Woche antreten. (Foto:Getty)Sophia Popov darf nicht beim Finale der LPGA Tour diese Woche antreten. (Foto:Getty)

Sophia Popov gewann im August ein Major und verpasst keinen Cut in 2020, trotzdem darf sie nicht beim LPGA-Tour-Finale starten.

In dieser Woche wird das Finale der LPGA Tour ausgetragen, bei der CME Group Tour Championship. Das Turnier findet in Naples (Florida) statt, dem Wohnort von Major-Siegerin Sophia Popov. Und was sollte schon gegen eine Teilnahme sprechen. Popov gewann die Women’s Open im August und auch danach lief es nicht schlecht. Doch trotz allem muss Popov den anderen Spielerinnen von der heimischen Couch aus zugucken.

Major-Punkte zählen nicht

Die Teilnehmerinnen konnten sich, ähnlich wie beim Race to Dubai, über Punkte und die Rangliste qualifizieren. Dabei werden Majors natürlich hoch bepunktet, doch da Popov im August kein Mitglied der LPGA Tour war, wurden ihr auch die Major-Sieg-Punkte nicht angerechnet. Ohne diese Punkte schnitt sie nur als 82. ab und ist damit aus dem qualifizierten Feld der siebzig Besten raus. Mit diesen Punkten wäre sie übrigens 16. geworden und qualifiziert.
Doch nicht nur Popov nimmt als Major-Siegerin nicht teil, auch Lim Kim darf nicht antreten. Sie gewann in der letzten Woche die US Womens Open. Doch wie auch Popov ist sie zu diesem Zeitpunkt kein Mitglied der LPGA Tour gewesen und bekommt die Siegpunkte nicht angerechnet.
Sophia Popov äußerte sich zu ihrer verpassten Teilnahme, “Es ist eine Sache der Fairness, was die Spielfähigkeit angeht. Es ist nicht so, dass ich es mir nicht verdient hätte. Es ist, als hätte ich es punktemäßig verdient, technisch gesehen.”
Damit spielt sie auf die Punkte des gewonnenen Majors an, doch die Regeln sind in diesem Punkt klar. Es werden nur Punkte angerechnet, wenn man ein Mitglied der Tour ist.

Kein goldenes Ticket für Popov

Auch eines der beiden goldenen Sponsorentickets ging an Popov vorbei. Der Sponsor CME durfte in diesem Jahr zum ersten mal selbst zwei Einladungen verschicken. Dabei ging eine an Markenbotschafterin Sarah Kemp. Die andere (umstrittenere) Einladung erhielt Natalie Gulbis. Sie und CME-Group-Geschäftsführer Terry Duffy seien, laut Duffy, schon lange befreundet. “Ich kenne Natalie seit 2005, als ich meine erste Veranstaltung mit Kunden durchgeführt habe”, so Duffy.
Gulbis gewann in ihrer Karriere nur ein Turnier in 2008 und startete in diesem Jahr sechs Mal auf der Tour, wovon sie fünf Cuts verpasste. Ursprünglich wollte Gulbis 2020 in den Ruhestand gehen und ihre Karriere beenden, doch Corona-bedingt verschob sie ihren Ruhestand um ein Jahr.

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