Über die Grenzen hinaus hat sich die Attraktivität des Turniers inzwischen herumgesprochen, und somit siegte erstmals ein Österreicher beim Hublot Tradition Classics by Hilscher im Golfclub München Eichenried: Daniel Abentung vom GC Achensee, Pertisau, war der „best dressed Nettoplayer“ mit 46 Nettopunkten und neuem Handicap 46. Sein Schottenrock-Outfit hatte er sich im Kostümverleih in Jenbach geliehen und durfte als Lohn das Sonderpreis-Geschenk, eine Hublot Big Bang Chrono 44-Wanduhr im Wert von 11.000 Euro, mit nach Hause nehmen. Erst seit einem Jahr spielt der junge Außenhandelsvertreter mit seiner Freundin Golf, aber das, wenn möglich zwei- bis dreimal pro Woche. Den Ausflug auf den nach den 29. BMW International Open noch als „Old Course“ gesteckten Eichenrieder Meisterschaftsplatz hat der Sieger sehr genossen.

Golfen in Dirndl und Lederhose, mit Trachtenhut, Schiebermütze und Bowler

Kai Pierre Thieß, der Geschäftsführer des Münchner Familien-Traditionsunternehmens Juwelier Hilscher, Sponsor des Golfclubs München Eichenried und Förderer der Eichenrieder Jugend, freute sich sehr, dass bei der 3. Auflage des Turniers der überwiegende Teil der 43 Herren und 24 Damen dem Dresscode gefolgt ist: „Der Dresscode ist bayerische Tracht, old-fashioned golf style oder eine erkennbare Landestracht, die sich von hiesiger Alltagskleidung deutlich unterscheidet.“ So sah man denn farbenfrohe Dirndl und zünftige Lederhosen ebenso wie karierte Knickerbocker mit Hosenträgern, Trachtenhüte, Schiebermützen und Bowler. Allgemein wurde bestätigt, dass die ungewohnte Kleidung keinen Einfluss auf das gute oder weniger gute Spielergebnis hatte. Auch mit flatternder Dirndl-Schürze kann man abschlagen und putten – und im Ausschnitt gleich noch einen Sonnenbrand bekommen!

Besonders gut kam bei den Mitspielern an, dass viele Einnahmen an die Stiftung Cura Placida zur sanften Heilung krebskranker Kinder gingen. Das Hole-in-one- am sonst stillgelegten „Dornröschen“-Loch, das nur während der BMW International Open gespielt wird, gelang leider niemandem. Dafür flossen hier zusammen mit dem Beat the pro-Wettbewerb an der A8, bei dem es knallgelbe Golfbälle von Vice zu gewinnen gab, 1.200 Euro in die Kasse. Nach der Runde konnten die Golfer wissenschaftlich überprüfen lassen, woran es evtl. hapert, nämlich bei einer Schwunganalyse des Golflabors der TU München in Zusammenarbeit mit der Golf-Akademie des Golfclubs München Eichenried. Dazu Thomas Blobel, Leiter TUM Golflabor: „Wir haben uns sehr gefreut, das Turnier durch unsere 3D-Schwunganalysen zu bereichern und den Spielern somit den Zusammenhang zwischen Wissenschaft und Golfsport näher bringen zu dürfen. Dadurch sogar Kindern helfen zu können, ist die pure Freude.“

Unterstützung für die Arbeit von Cura Placida

Viel Spaß hatten die Teilnehmer und Abendgäste bei einem original amerikanischen Roulette-Spiel der Spielbank Garmisch-Partenkirchen. Spielbank-Direktor Peter Eursch zu seinem Engagement:
„Spielend zu helfen, die Teilnehmer zu begeistern und dabei eine gute Summe an Cura Placida übergeben zu können, das macht mich stolz und dankbar.“ Hier wurden weitere 2.250 Euro eingespielt, so dass die Schirmherrin der Cura Placida-Stiftung, Prinzessin Hermine zu Salm-Salm, einen Scheck von insgesamt 3.450 Euro in Empfang nehmen konnte.

Es lockten tolle Preise der Presenting Partner, u. a. von Home Entertainment Concept Store (HEC Store), Amsel Fashion (edle Trachtenmode), Vice Golf, Golflabor der TU München, Spielbank Garmisch-Partenkirchen und natürlich von Juwelier Hilscher.

HEC Store-Inhaber Martin Ludwig meinte begeistert: „Es hat uns riesig Spaß gemacht, die Ästhetik des Analogen präsentieren zu können und gleichzeitig bei so einem wichtigen Thema wie Krebs bei Kindern, unseren Beitrag leisten zu dürfen.“ Und Helge Meyer, Head of Marketing Vice Golf, ergänzte: “Im schnelllebigen Alltag vergessen wir schnell, wie gut es uns geht. Deshalb sind wir von Vice Golf stolz, die Cura Placida Stiftung zu unterstützen.“

Kulinarisch-musikalisch wurden die Teilnehmer verwöhnt mit einem Welcome Back-Prosecco, bayerischem BBQ Buffet und dazu live Pianomusik von Jazzlegende Bob Chisolm.
Über die wertvollen Preise von Hublot, z. B. hochwertige elegante Weekender und Koffer, freuten sich die Sieger, darunter auch Eichenrieds Geschäftsführer Korbinian Kofler. Zu seinem Gewinn der Klasse A mit 40 Punkten – neues Handicap 6,7 – sagte er launig: „Es hat sich offensichtlich gelohnt, dass ich tagelang den besten Profis bei der BMW International Open auf unserem Platz zusehen konnte und selbst nicht gespielt habe.“ Für ihr Engagement bedankte er sich bei Brigitte Hilscher mit einem Blumenstrauß und bei Manfred Hilscher und Kai Pierre Thieß mit einem Paket Eichenrieder Honig.
Das Fazit von Kai Pierre Thieß: „Es ist großartig, so viele engagierte Menschen zu einem so guten Zweck zusammenzubringen und dabei Spaß haben zu können.“ Er freut sich bereits auf das nächste Jahr, und während er das sagt, kann man seinem Lächeln ansehen, dass er die ersten Ideen schon im Kopf hat…

BUs:
Ein Österreicher im Schottenrock war der „Best dressed player“ des Turniers: Daniel Abentung
Siegreicher Flight, v. l. n. r.: Sieger Daniel Abentung im Schottenoutfit, der historisch gewandete Eichenrieder Boon Elschenbroich, Daniels Spezl Stefan Salzburger und Kilian Barth, AK 14, aus der von Juwelier Hilscher geförderten Jugend-Mannschaft.
Was trägt ein Schotte wohl unter dem Rock? Turnier-Organisator Kai Pierre Thieß, Mitte, wollte es genau wissen und ließ Daniel Abentung, links, und Stefan Salzburger die Schöße heben.
Siegerehrung v. l. n. r.: Eichenrieds Geschäftsführer Korbinian Kofler, Turnier-Organisator Kai Pierre Thieß, „Best dressed player“ Daniel Abentung mit seinem geschenkten Sonderpreis, einer Hublot Big Bang-Wanduhr, Silverio Laghi, Repräsentant Hublot Boutique München, und Manfred Hilscher, Inhaber Juwelier Hilscher
Schirmherr in Tracht: Turnier-Organisator Kai Pierre Thieß mit der Eichenriederin Claudia Memminger, stilecht in Dirndl mit Kopftuch.
Der Trachtenhut steht auch Golfschlägern gut!
Bayerischer Damen-Flight, v. l. n. r. Agnes Rygohl, Julia Witschel und Claudia Memminger.
Auch in der Lederhose gelingen die Abschläge, hier bei Jörg Althoff von den GOFUS.
Vorjahressiegerin Gloria Tschorn puttete knapp am erneuten Sieg vorbei. Ihr wunderschönes Outfit wäre wieder einen Preis wert gewesen!
Turnier-Organisator Kai Pierre Thieß, Geschäftsführer von Juwelier Hilscher, verbreitet überall gute Laune.
Der Original Roulette-Tisch aus der Spielbank Garmisch-Partenkirchen war nach der Runde heftig umlagert.
Der Erwerb der Roulette-Jetons kam der Stiftung Cura Placida zu Gute, die sich für die sanfte Heilung krebskranker Kinder einsetzt.
Sponsor Martin Ludwig vom Home Entertainment Concept Store in der Münchner Ottostraße freute sich über das wiedererwachte Interesse an Plattenspielern.
Jazzlegende Bob Chisolm sorgte am Piano für den perfekten Hintergrund-Sound.
Auch am Abend kamen die Damen in ihren schönsten Dirndln, v. l. n. r. Julia Althoff, Ninawa Brand, Caro Roth und Janine Geisenhofer.