Die zweite Runde der US Women’s Open 2020 im Champions Golf Club in Houston, Texas war für die deutschen und österreichischen Starterinnen zum Großteil auch die letzte Runde des Turniers. Nur Sophia Popov, die amtierende “Women’s British Open”-Siegerin, rettete sich hauchdünn ins Wochenende. Caroline Masson, Esther Henseleit, Emma Spitz und Christine Wolf scheiterten allesamt am Cut. An der Spitze des Feldes sorgten zwei junge, aber bisher weitestgehend unbekannte Damen für Aufsehen: Hinako Shibuno aus Japan liegt völlig überraschend mit drei Schlägen vor der Konkurrenz in Führung, auf Platz zwei liegt vor dem Wochenende die schwedische Amateurin Linn Grant.

US Women’s Open: Sophia Popov rettet sich in den Cut

Die Hoffnungen auf Sophia Popov waren nach ihrem starken Auftakt in die US Women’s Open groß. Völlig überraschend gewann sie im letzten Jahr die Women’s British Open, brach damit mehrere Rekorde und erlangte deutschlandweite Berühmtheit – auch außerhalb des Golf-Kosmos kennt man sie nun. Doch die Hoffnung, dass sie bei der US Women’s Open zu ihren zweiten Streich ausholt, versandete am zweiten Tag. Auf ihren ersten sechs Löcher kassierte die 28-Jährige gleich zwei Bogeys und verlor damit gleich zu Beginn den Anschluss an die Spitze. Zum Abschluss ihrer Back Nine gelang ihr auf der 18. Bahn, einem 385 langem Par 4, ein Birdie, bevor es auf ihrer Back Nine für sie im Leaderboard nach unten ging. Vier Bogeys notierte sie dort. Es kam kein weiterer Schlaggewinn dazu und am Ende des Tages rettete sie sich mit ihrer 76er Runde auf den geteilten 47. Platz. und ins Wochenende.

Noch verkorkster verlief der zweite Tag des Turniers für Caroline Masson. Mit acht Bogey verlor die Gladbeckerin Platz um Platz und rutschte trotz ihrer soliden Auftaktrunde deutlich aus dem Cut. Damit verabschiedet sie sich, genau wie Esther Henseleit, die nach eine schwachen Auftaktrunde bereits den Anschluss verlor, vorzeitig aus Turnier

Debütantin Hinako Shibuno führt eindrucksvoll

Vor dem Wochenende führt die erst 22-jährige Japanerin Hinako Shibuno die US Women’s Open 2020 an. Die Women’s British Open im vergangenen Jahr war ihr ersten Turnier außerhalb ihres Heimatlandes Japan und schon dort zog sie mit guten Leistungen Blicke von Experten aus sich. Dort war es auch, wo sie sich ihre Qualifikation für die US Women’s Open erspielte, die sie nun nach zwei birdiereichen Runden anführt. Sie liegt drei Schläge vor dem zweiten Platz, auf dem vor dem Wochenende Linn Grant liegt, die ebenfalls erst 21 Jahre alt ist. Grant ist mit ihren beiden 69er Runden zum Auftakt erst die zweite Amateurin in der Geschichte, die das Turnier mit zwei Runden unter 70 beginnen konnte.

Die Highlights der zweiten Runde im Video

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