Es war die wohl größte Sensation im Golfsport 2020. Sophia Popov gewinnt als Nummer 304 der Welt die Women’s British Open und als erste deutsche Golferin überhaupt ein Majorturnier. Zur “Sportlerin des Jahres” 2020 reichte es dennoch nicht.

Sophia Popov wird bei Wahl zur “Sportlerin des Jahres” Zweite

Der Triumph der Women’s British Open in diesem Jahr war “wahrscheinlich das Größte, was im deutschen Frauengolf bisher passiert ist“, machte Sophia Popov nach ihrem ersten Majorsieg im August deutlich. Nach einem langwierigen Kampf gegen eine Krankheit und ohne vorher ein Turnier auf der LPGA Tour gewonnen zu haben, setzte sich die 28-Jährige im Royal Troon Golf Club mit zwei Schlägen Vorsprung durch.

Bei der “Sportler des Jahres” Wahl reichte es für Popov aber nicht für den ersten Platz. Mit 781 Punkte hatte sie gegenüber der Weitsprung-Weltmeisterin von 2019, Malaika Mihambo (898 Punkte), das Nachsehen. Nach den Corona-bedingten Absagen von Olympia, EM und Hallen-WM gab es in der Leichtathletik keine großen Events, “von daher war jetzt nicht unbedingt damit zu rechnen”, so die 26-Jährige Mihambo. Schon 2019 erhielt sie die Auszeichung. Dritte wurde die dreifache Bahnrad-Weltmeisterin Emma Hinze (746 Punkte).

Bei den Männern gewann der Eishockeyspieler Leon Draisaitl mit deutlichem Vorsprung gegenüber Johannes Vetter (Speerwurf) und Jan Frodeno (Triathlet). Zur “Mannschaft des Jahres” wurde der FC Bayern München gewählt.





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