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Wiesberger stürmt mit starker 64er-Runde auf Platz fünf –

Straka und Steinlechner spielen am Finaltag im selben Flight

Kitzbühel, 30. Mai 2026.Bernd Wiesberger hat sich am Moving Day der mit 2,75 Millionen Dollar dotierten Austrian Alpine Open presented by Kitzbühel – Tirolvon den drei Österreichern die beste Ausgangsposition für den Finaltag geschaffen. Der Burgenländer spielte mit 64 Schlägen (-6) seine bislang beste Runde beim Heimturnier am Golfplatz Kitzbühel-Schwarzsee-Reith und geht mit dem Gesamtscore von 199 Schlägen (-11) als geteilter Fünfter in die Entscheidung. Wiesbergers Rückstand auf den führenden Japaner Kota Kaneko (195/-15) beträgt vier Schläge. Sepp Straka und Maximilian Steinlechner, die am Samstag jeweils eine 68 (-2) ins Clubhaus brachten, liegen als geteilte 16. mit dem Total von 201 (-9) zwei weitere Schläge zurück. Straka und Steinlechner bestreiten am Sonntag ab 7.06 Uhr die Finalrunde im selben Flight.

Nachdem Bernd Wiesberger am Freitag nach einer durchwachsenen 69er-Runde (-1) von einem „frustrierenden Tag“ gesprochen hatte, kehrte am Samstag die Zufriedenheit in das Gesicht des Burgenländers zurück. Sieben Birdies bei lediglich einem Bogey ergaben eine tiefrote 64 (-6), mit der sich Wiesberger im Leaderboard um nicht weniger als 25 Ränge verbesserte.

„Ich habe gestern einen guten Reset gemacht und nach der Runde am Nachmittag noch ein wenig geputtet. Danach bin ich noch am Schwarzsee gewesen und habe einfach nur relaxed. Damit ist mir mental ein guter Cut gelungen, denn heute habe ich ein ganz anderes Gefühl am Platz gehabt und war um einiges entspannter. Es sind auch noch einige Dinge in meine Richtung gelaufen, dann sind solche tiefen Runden möglich. Morgen werde ich schauen, dass ich wieder schnell in meine Zone komme, denn ein guter Start wird wichtig sein“, sagte Wiesberger.

Bei Sepp Straka wollte am Samstag ein Rädchen nicht in das andere greifen. Auf den ersten neun Löchern war das lange Spiel nicht präzise genug. Das besserte sich zwar nach dem Turn, doch der Putter kam auf der ganzen Runde nicht richtig auf Betriebstemperatur. Mit Birdies auf den Bahnen 10 und 18 notierte der vierfache Turniersieger auf der PGA-Tour am Ende die 68 (-2).

„Ich habe heute viel Geduld aufbringen müssen. Auf den ersten neun Löchern habe ich den Ball nicht gut getroffen. Das war auf den zweiten neun zwar besser, aber der Putter war den ganzen Tag ziemlich kalt. Wenn du hier keine Fairways triffst, kannst du dir auch keine Birdiechancen geben. Das ist jetzt das Ziel für morgen: Fairways treffen und Putts lochen. Heute war es frustrierend, dass nichts gefallen ist, aber das ist eben Golf“, fasste Straka seine dritte Runde in Kitzbühel gewohnt ruhig zusammen.

Maximilian Steinlechner spielte die zweite 68er-Runde (-2) in Serie, in deren Verlauf der Lokalmatador fünf Birdies und drei Bogeys auf seine Scorekarte schrieb. „Ich habe ganz solide vor mich hin gespielt. Es war jetzt nichts großartig Besonderes dabei, aber auch nichts ganz Schlechtes. Cool war wieder die Atmosphäre mit den vielen Zuschauern, die jeden guten Schlag gefeiert haben. Ich werde es morgen gleich anlegen wie in den bisherigen Runden – das hat ja ganz gut funktioniert“, meinte Steinlechner.

Foto: Jan Hetfleisch

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