Was den Ehrgeiz und die Arbeitsmoral angeht, ist Bryson DeChambeau einer der herausragendsten Golfprofi seiner Zeit. Man könnte in seinem Fall gar von Verbissenheit sprechen. Weihnachtsferien gab es für den US-Open-Sieger nicht. Seit dem Masters im November verbrachte er unzählige Stunden im Wohnzimmer seines Trainers, wo er Ball um Ball in ein Netz prügelte, denn für das Jahr 2021 hat er sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt.

Bryson DeChambeau strebt neue Rekordgeschwindigkeit an

Sogar die Nummer eins der Welt, Dustin Johnson, gönnte sich eine längere Auszeit. Das gilt aber nicht für Bryson DeChambeau, der zeitweise sogar Nachhilfestunden beim Longdrive-Champion, Kyle Berkshire, nahm. “Ich habe niemals aufgegeben, schneller zu werden”, erklärte der Major-Champion im Vorfeld des Sentry Tournament of Champions in Hawaii.

Sein Ziel: Eine durchschnittliche (!) Ballgeschwindigkeit von 210 Meilen pro Stunde – das sind 338 Kilometer pro Stunde. Das gilt natürlich nur für seine Abschläge. “Wenn ich an dem Punkt angekommen bin, werde ich vielleicht erst einmal zufrieden sein”, fügte “BDC” hinzu.

PGA Tour: Führung in der Statistik ausweiten

Derzeit sind DeChambeau’s Abschläge schon die schnellsten. Auf der PGA Tour führt er diese Statistik mit 192,8 mp/h (310 km/h) an, doch das reicht ihm nicht. Beim Sentry Tournament of Champions in Kapalua wird sich diese Woche zeigen, ob sich all das Training bezahlt macht. Auf der Driving Range soll DeChambeau hier bereits 211 mp/h (339 km/h) erreicht haben. Auf dem Platz kam er bei einer Trainingsrunde lediglich auf 201 mp/h (323 km/h), was auch schon ziemlich beeindruckend daher kam.

Auf dem Plantation Course sind zudem lange Abschläge keine Seltenheit. Davis Love III hält hier den Rekord von 476 Yards auf Loch 18. Doch Bryson DeChambeau wäre nicht Bryson DeChambeau, wenn er sich dieser Herausforderung nicht auch annehmen würde: “Ich will ehrlich sein, das wäre schon ziemlich cool, diese Marke zu brechen”.





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