Was haben Golf und Weihnachten gemeinsam – abgesehen von unzähligen Trickshots in die Tanne mit oder ohne Schmuck und den Geschenken zum Spiel, die alsbald wieder unterm Baum liegen? Das Portal „Links Magazine“ hat eine schöne Verbindung hergestellt und Golfplätze ermittelt, deren Namen von weihnachtlichem Wohlklang sind. Darin geht um Winter und Schnee, um das Edelgehölz als Festtagssymbol und selbstverständlich um den rotgewandeten Gesellen mit weißem Rauschebart.

Und weil sich das geradezu anbietet, wenn man von Wohlklang redet, hat Golf Post ein bisschen nach passenden Tönen gestöbert. Hier sind sie also: Neun Kurse mit festlich angehauchten Titeln samt Weihnachtslied zum Platz:

Christmas Lake Golf Course

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Im US-Bundesstadt Indiana gibt es tatsächlich eine Stadt namens Santa Claus. Und die hat am Christmas Lake seit 1968 einen Golfclub mit neun eher flachen und neun hügeligen Bahnen (6.652 Meter/Par 72), die im Jahr zuvor von Edmund Ault angelegt worden waren, der gleichermaßen für das Re-Design des Congressional Country Club verantwortlich zeichnete. Santa Claus heißt die Stadt übrigens, weil am Weihnachtsabend 1852 der Zufall eine Menge Schnee in die Kirche wirbelte, wo die Bürgerversammlung nach der Christmette über das noch namenlose Gemeinwesen debattierte, und dies den anwesenden Kindern die Ankunft des Weihnachtsmanns zu verkünden schien.

Perfekt passt dazu ein Klassiker im weihnachtlichen Liederbuch, Bryan Adams und seine Interpretation von „Christmas Time“:

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Winter Park Golf Course

Mitten in Florida, im Orange County direkt neben der Metropole Orlando, liegt die Stadt Winter Park mit ihrem gleichnamigen kommunalen Platz. Die 9-Loch stammen aus 1914 und sind damit Floridas zweitältester Golfparcours. Die 2.276 Meter(Par 70) wurden 2016 grundlegend überarbeitet, verlaufen durch Wohnviertel und werden für ihr ansprechendes Layout als „Golf Beauty“ gerühmt.

Da kommen Michael Bublé und Reibeisenstimme Rod Stewart genau recht – mit „Winter Wonderland“:

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Bethlehem Golf Club

Wenn Weihnachten das Fest der Geburt Jesu Christi ist, dann darf die Geburtsstätte Bethlehem nicht fehlen. Für Golfer liegt die „Pilgerstätte“ im Osten von Pennsylvania an den Ausläufern der Appalachen. Die Stadt erhielt ihren Namen am Heiligen Abend des Jahres 1741 vom Dresdner Theologen Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf und Pottendorf, einem Bischof der Herrnhuter Brüdergemeinde. Der 1956 eröffnete Bethlehem Golf Club hat 27 Spielbahnen, und die 18 Loch des anspruchsvollen „Monocacy“-Kurs (Par 71) ziehen sich deutlich über 6.400 Meter. Gerade wurde eine aufwändige Sanierung des Arrangements abgeschlossen.

Für die entsprechende weihnachtlich-musikalische Untermalung sorgt Sarah McLachlan mit „O Little Town Of Bethlehem“.

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Frosty Valley Golf Links

Es darf wieder etwas schwungvoller werden: Die weihnachtliche Reise macht Station in der Nähe von Pittsburgh, wo 1988 die Frosty Valley Golf Links entstanden sind. Das von der Familie Ruffing betriebene 9-Loch-Geläuf (2.835 Meter/Par 36) in welligem Terrain ist eine kleine Schönheit und gehört zu den beliebtesten Plätze im westlichen Pennsylvania.

Und gewiss kann es für das Frosty Valley nur einen Song geben: „Frosty the Snowman“, gesungen von der unvergessenen Ella Fitzgerald.

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Holly Hill Golf Club/Ivy Hill Golf Club

Was wäre Weihnachten ohne Stechpalme aka Ilex und Efeu! Und auf der Golf-Landkarte findet sich quasi das Äquivalent in Form des Holly Hill Golf Club zwischen Columbia und Charleston in South Carolina sowie des Ivy Hill Golf Club nahe Lynchburg in Virginia. Holly Hill, gegründet 1957, ist eine kommunale 9-Loch-Anlage (Par 36) mit Wasser an fünf Löchern, die 18 Loch von Ivy Hill liegen in beeindruckender Landschaft am Fuß der Blue Ridge Mountains und zählen zu den schwierigsten der Region.

Mit dem traditionellen englischen Weihnachtslied „The Holly and the Ivy“ erhielten die Stechpalme und der Efeu ein musikalisches Denkmal, vorgetragen von Annie Lennox:

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Silverbell Golf Course

Mitten in Arizona, an den Ufern des Santa Cruz River, liegt der Silverbell Golf Course. Weniger weihnachtlich kann man sich einen Standort kaum vorstellen. Das Par-70-Layout (6.342 Meter) windet sich um zwei Seen, hat ausladende Fairways, alte Bäume und ist pfiffig bebunkert.

Beim Weihnachtslied zum Platz hat‘s die Qual der Wahl zwischen Bing Crosby und Dean Martin, beide waren obendrein leidenschaftliche Golfer. Wir entscheiden uns für Crosbys Version von „Silver Bells“:

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Mount Snow Golf Club

Berge von Schnee sind in Vermont keine Seltenheit, und der Mount Snow Golf Club zählt zu den Top-Anlagen des US-Bundesstaats. Pikanterweise eröffnet der von Geoffrey Cornish als Ergänzung eines Ski-Resorts auf 610 Metern über Meereshöhe angelegte, knapp 6.300 Meter lange Platz (Par 72) wunderbare Aussichten auf die Green Mountains.

Jetzt darf endlich Dean Martin ran – natürlich mit „Let It Snow! Let It Snow! Let It Snow!“:

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Tannenbaum Golf Club

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Wenn ein Golfclub „Tannenbaum“ heißt, muss er dicht bewaldet sein. Genau so ist es bei diesem Ensembles nahe Little Rock in Arkansas, das förmlich in die Ozark Mountains geschnitten wurde. Jede Bahn ist dicht von Bäumen gesäumt, das gesamte Layout (6.608 Meter/Par 72) ist geprägt von enormem Höhenunterschieden, auf der 12 beispielsweise geht‘s vom Tee knapp 40 Meter runter auf ein Halbinselgrün.

Weihnachtsmusikalisch liegt das angemessene Lied auf der Hand: Na klar, „O Tannenbaum“, gesungen von den „Drei Tenören“ José Carreras, Placido Domingo und Luciano Pavarotti:

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Santa Claus Golf Club

Das Beste kommt zum Schluss: Kein Platz steht mehr und deutlicher für die Verbindung von Weihnachten und Golf, als der Santa Claus Golf Club im finnischen Rovaniemi, der Hauptstadt von Lappland. Auf dem 2011 fertiggestellten Kurs (5.960 Meter/Par 71) sieht man ab und an den Weihnachtsmann „himself“ am Schläger – es ist schließlich sein Heimatkurs –, im Rough und in den Bunkern tummeln sich Rentiere. Seit 1986 bereits spielen die Mitglieder des Rovaniemi Golf Club an den Ufern des Kemijoki-Flusses Wintergolf bei Schnee und Eis, während wegen der Nähe zum Polarkreis im Juni und Juli die Sonne nicht untergeht.

So gebührt denn die Ehre des musikalischen Finales auch „The Voice“ höchstpersönlich. Wir wünschen frohe Weihnachten mit Frank Sinatra und „Santa Claus is Coming To Town“:

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